Pilotprojekt „Tinte und Zitronen. Eine Schatzsuche“

Mit dem Pilotprojekt „Tinte und Zitronen. Eine Schatzsuche“ erweitern wir unser Angebot um ein kreatives Gruppenformat für Eltern an der Friedel-Eder-Schule in München. Das Projekt wurde von Dr. Maya Halatcheva-Trapp und Johanna Huber-Geyer initiiert und entwickelt und wird erstmals im Rahmen eines Pilotprojekts umgesetzt.

Das niedrigschwellige Angebot richtet sich an Eltern von Kindern mit Assistenzbedarf, die sich in einem geschützten Rahmen kreativ mit ihren Erfahrungen und Gefühlen auseinandersetzen möchten. In einer kleinen Gruppe mit maximal sechs Teilnehmenden treffen sie sich an drei Terminen zum Malen, Plastizieren und Schreiben. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das künstlerische Ergebnis oder die Qualität der Werke, sondern der kreative Prozess als Möglichkeit, Gefühle auszudrücken, neue Perspektiven zu gewinnen und eigene Ressourcen zu entdecken.

Im Sinne der Selbsthilfe und der Peer-Beratung schafft das Projekt einen vertrauensvollen Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung. Alles, was während der Treffen geteilt wird, bleibt vertraulich.

Mit diesem Pilotprojekt möchten Dr. Maya Halatcheva-Trapp und Johanna Huber-Geyer ein Konzept erproben, das perspektivisch weiterentwickelt und gemeinsam mit weiteren Angehörigen an weiteren Standorten umgesetzt werden soll. Langfristig soll das Format bundesweit etabliert werden, um möglichst vielen Angehörigen von Menschen mit Assistenzbedarf im Rahmen der Selbsthilfe einen niedrigschwelligen Zugang zu kreativem Austausch, gegenseitiger Unterstützung und persönlicher Stärkung zu ermöglichen.